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11.12.2018
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Der BMW 328 Frazer Nash und die Story von Arnold Schulze

Historie Frazer Nash BMW 328
Arnold Schulze erwarb 1998, auf den Tag genau 59 Jahre nach der Auslieferung in Eisenach, seinen BMW 328 Frazer Nash um ihn seiner Frau zur Silberhochzeit zu schenken.

Frazer Nash, ein erfolgreicher Rennfahrer und Hersteller von Renn- und Sportwagen, verkaufte seine Firma im Jahr 1928 an Mr. Aldington. Die neue Firma AFN erwarb sechs Jahre später von BMW das Alleinver-kaufsrecht für England und importierte sowohl komplette BMW-Fahrzeuge als auch nur Fahrgestelle, welche bei Falcon Works in Isleworth in der Nähe von London mit Karosserien versehen wurden. Insgesamt gab es 46 Stück Frazer Nash BMW 328.

  Dieses Chassis wurde mit fünf weiteren im Frühjahr 1939 von AFN bei BMW bestellt, in Eisenach gebaut und am 15. Juni 1939 ausgeliefert. Als die Sendung in London eintraf, war gerade der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Daher wurde sie vom Government als Kriegsbeute konfisziert und eingelagert. Nach Beendigung des Krieges konnte AFN diese Chassis endgültig von der britischen Regierung erwerben und fertigstellen.




1945 bei Auslieferung

Weil nur noch begrenzt Karosserieteile vorhanden waren, ließ AFN die beiden letzten Karosserien individuell und unterschiedlich fertigen. Dieses Einzelstück wurde von der Peels Company in Kingston gebaut und ähnelt in seiner Form den Werkskarosserien, hat aber ein strömungsgünstigeres Heck.

Der 2-Liter BMW-Sechszylinder wurde anhand der Motornummer als Stationärmotor identifiziert, wie er in Generatoren für Flak-Suchscheinwerfer zum Einsatz kam. Er wurde damals als Rennmotor neu aufgebaut, durch 3 SU-Vergaser befeuert und leistet mit dem 328er Zylinderkopf 108 PS bei 5.000 U/min. Die Bremsanlage wurde verstärkt mit zwei über Waagebalken betä-tigten Hauptbremszylindern (je für Vorder- und Hinterachse) sowie vorn mit Duplexbremsen und verrippten Trommeln zur besseren Kühlung.

  Als einer der beiden letztgebauten 328er wurde dieses Exemplar bei Falcon Works fertiggestellt und noch im Dez. 1945 auf den bekannten Rennfahrer Peter Whitehead aus West Riding in Yorkshire zugelassen.







1954 im Renneinsatz in Goodwood mit Tony Crook,
dem späteren Eigentümer der Bristol-Werke

Der Wagen ging nach intensivem Renneinsatz durch die Vermittlung von Duncan Hamilton 1953 an Ruck Keene, dann 1958 an Robert M. Graham und 1983 an Richard Pilkington, der ihn in seinem Museum in Totnes ausstellte. Von dort gelangte er nach Paris, wo er von 1994 bei Le Coq von Steve Fictions restauriert und auf Linkslenkung umgerüstet wurde. Friedrich Winkelmann aus Deutschland ersteigerte schließlich den Wagen und fügte ihn in seine Sammlung ein.

Hieraus erwarb ihn 1998 Arnold Schulze, um ihn, auf den Tag genau 59 Jahre nach der Auslieferung in Eisenach, seiner Frau zur Silberhochzeit zu schenken.

  Der Frazer Nash hat seitdem ohne Probleme an zahlreichen Rallyes teilgenommen, u.a. 1999 an der „2.000 km durch Deutschland“ und 2001 am 4.000 km langen „BMW-Classic-Marathon“ rund um Deutschland, ausgerichtet vom BMW-Veteranen-Club.







2002 im Allgäu

Quellen:
BMW 328 Buch „Vom Roadster zum Mythos“, S. 262
The A.F.N. Story „From Chain Drive to Turbocharger“, S.119
The Frazer Nash Archives (FN BMW328424), Tel.: +44 1491 411491
John Giles, Frazer Nash Experte, England, Tel.: +44 1373 823603
Mark Garfitt, 126 Llantarnam Road, Cwmbran, Gwent NP 44 3BD
R. Pilkington,, Dittisham Mill, Dartmouth, Tel.: +44 1803 722357
Steve Fictions, Restaurator, Paris, Tel.: +33 607 761064

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