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Rallye Alsace - die Tour für historische BMW Motorräder

Premiere im Elsass. Zum ersten Mal veranstaltete der BMW Veteranen Club eine Tour ausschließlich für Motorräder. Die Idee entstand auf der Pyrenäen Tour im Jahr 2008 und wurde von Theo Sprenger umgesetzt, der in Südbaden wohnt und die Vogesen praktisch vor der Haustür liegen hat.

  Es handelte sich also um einen „Versuchsballon“ und eine Prognose zur Zahl der Interessenten war schwer zu stellen. Tatsächlich liefen die Meldungen sehr schleppend. Es gab viele Interessenten, aber am Schluss hatten nur sieben Teams die erforderliche Entschlusskraft. Diese wurden dann durch eine sehr gelungene Veranstaltung mit überwiegend schönem Herbstwetter reich belohnt. Besonders bemerkenswert war die Tatsache, dass über die Hälfte der Teams mit Sozia angereist war, sodass wir eine gut gemischte Truppe bildeten. Die liebe Ursula Rath hütete das Haus, da sie nach einer OP noch nicht in den Sattel steigen konnte. So hatten wir am Morgen zum Start jemanden, der uns zum Abschied zuwinkte und am Abend wieder Ursula als „Begrüßungskomitee“, wenn wir gesund und munter am Hotel eintrudelten.

Rallye 2009 d# Alsace

Im Gasthof „Arbre Vert“ waren wir gut untergebracht und wir konnten neben der vorzüglichen regionalen Küche den guten Service genießen. Von Baeckeoffe, dem deftigen elsässischen Eintopf, über Fleischnacka und Winzersalat, bis hin zum elsässischen Sauerkraut mit ordentlicher Beilage, war alles vertreten, was man im Elsass einmal probiert haben sollte. Die Chefin Madame Marck umsorgte uns persönlich und so blieben keine Wünsche offen. Allabendlich hatten wir eine gemütliche und prächtig gelaunte Runde, oft haben wir Tränen gelacht.

Jeden Morgen ging es pünktlich um 8:30 Uhr zum Frühstück und um halb zehn hieß es aufsitzen, nachdem wir die Mopeds aus unserer Zeltgarage rangiert hatten. Theo fuhr als Guide auf allen Etappen der Truppe voraus, so hatten wir es bei der ersten Besprechung entschieden und dann, als gut befunden, beibehalten. Hans und Monika Beer folgten auf ihrem R 61 Gespann und an ihnen richteten wir das Tempo aus. Im Rückspiegel waren die tollkühnen Kurvenfahrten von Hans zu bestaunen, Monika versuchte unerschütterlich das Boot am Boden zu halten. So ergab sich ein Schnitt, der sich sehen lassen konnte und die folgenden Fahrer mussten sich richtig ins Zeug legen. Aber die versierten Teams wie Mathies und Ingrid Stüdemann auf ihrem R 60/2 Gespann und nachfolgend unser „Berliner Kindl“ Willi Wilke als Solist, ebenfalls auf seinem R 60/2 Gespann, blieben stets auf Augenhöhe. Wolgang Cordel mit Annegret im Beiwagen seines R 50 Gespannes machten die Verbindung zur Nachhut, die mit Peter Würz auf der R 75/5, sowie Rolf und Elke Ringler auf ihrer R 90 S und als letzter Heiner Rath auf der R 80/7 folgte.

Tourverlauf

  • 1. 10. 2009 1. Tour Route de Cretes ca.186 Km
  • Am ersten Tag stand gleich ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm. Die Route de Cretes (frz. für Gipfelstraße/Gratstraße) erstreckt sich über 80 Km auf ca. 1000 Höhenmetern von Cernay im Süden bis Sainte Marie aux Mines im Norden. Viele bekannte Pässe standen im Roadbook: Col du Calvaire, Col de Bonnhome, Col de la Schlucht, Le Markstein, Col Amic und nicht zu vergessen, der Grand Ballon. Ein Muss für Motorradbegeisterte mit atemberaubenden Ausblicken in die Rheinebene und bei klarer Sicht bis in die Alpen.
  • 2. 10. 2009 2. Tour Weinstraße/ Hochkönigsburg/ Mont St. Odile ca. 234 Km
  • Auf der elsässischen Weinstrasse ging es nach Norden mit einem Stopp in dem schönen Weinort Ribeauville. Vorbei an der mächtigen Burganlage Hochkönigsburg mit einem hervorragenden Ausblick in die Rheinebene, fuhren wir weiter zum Mont St. Odile. Wir besichtigten das Kloster und zwei Kapellen mit wunderbaren Mosaiken. Nach einem Imbiss im Klosterrestaurant ging es wieder zurück nach Süden über traumhafte Strecken nach Wintzfelden.
  • 3. 10. 2009 3. Tour Ballon d´Alsace/ Mille etang ca. 243 Km
  • Heute hatten wir die „milles etangs“ (Land der tausend Seen) zum Ziel. Auf einem Hochplateau hat die Eiszeit unzählige Weiher und Seen zurückgelassen, in einer von Menschen dünn besiedelten Landschaft mit außergewöhnlichem Charme. Mittags stieß als Besucher Vizepräsident Norbert Vincken zu unserer Truppe. Da hatte er es gut getroffen. Bei bestem Wetter gab es nach einem Einkauf im Supermarkt ein zünftiges Picknick an dem romantischen kleinen See „Le Juge“. Vorbei an der Moselquelle mit kurzem Photostopp ging es wieder zurück zur Weinprobe in Soultzmatt. Am Abend hieß es dann Abschied nehmen von vier Teams, die am nächsten Tag die Heimreise antraten. Theo Sprenger ließ die letzten Tage noch einmal Revue passieren, bevor er den einzelnen Teams ihre Teilnahmeurkunden aushändigte. Norbert Vincken überreichte an Theo und Angelika ein Präsent, als Danke schön des Clubs für die Organisation der Veranstaltung.
  • 4. 10.2009
  • Nach dem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir die Teilnehmer, die die Heimreise antraten. Zusammen mit Wolfgang und Annegret, Ingrid und Mathies Stüdemann begleiteten wir Norbert Vincken noch ein Stück auf seinem Heimweg. Am Abend bereiteten wir uns bei einem vorzüglichen Kaninchen in Rotweisauce auf die letzten beiden Etappen vor.
  • 5. 10. 2009 4. Tour Kaiserstuhl/ Schauinsland/ Hochschwarzwald ca.209 Km
  • Über den Rhein Besuch beim Nachbarn. Nach der beeindruckenden Vulkanlandschaft des Kaiserstuhl erreichten wir Freiburg mit längerem Stopp und einem Besuch der Altstadt und des Freiburger Münsters. Nach einer kleinen kulinarischen Stärkung fuhren wir auf den Schauinsland über die legendäre Bergrennstrecke mit seinen unzähligen Kehren. Weiter ging es ins Wiesental über den Haldenhof nach Staufen zu Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz und dann zurück.
  • 2. 10. 2009 5. Tour Jura / Doubs/ Schweiz/ Sundgau ca. 257 Km
  • Die letzte Tour führte uns über den Col de la Schlucht nach Süden ins benachbarte Jura und den Sundgau, eine liebliche Landschaft mit den für diese Gegend typischen Fachwerkbauernhöfen. Nach der Mittagsrast ging es entlang des Flusses Doubs in die benachbarte Schweiz, bevor wir wieder über die Vogesen zurück, Wintzfelden erreichten.



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Elsass 2009

Fazit: Für die Motorradpremiere hatten wir gute Voraussetzungen: Mit Elsass und Vogesen ein Motorradparadies, wunderbares sonniges Herbstwetter, eine Gruppe, die gut zusammen passte, eine gelungene Organisation und viel Gesprächsstoff, ob, wie und wo die nächste Tour stattfinden soll. Alle waren sich einig: Eine Wiederholung tut Not und bei Motorradtouren ist die Variante mit Tour Guide in Gruppen bis 8 Motorrädern optimal. Das nächste Ziel in der Provence war schon ausgemacht und so gibt es eine Fortsetzung in der Provence vom 16. – 23. September 2010. Für Motorradfahrer mit Entschlusskraft – versteht sich!
Theo Sprenger

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