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BMW Veteranen-Club „Dreiländerfahrt“ im Selfkant

BMW-Clubmitglied Friedel Geskes lud zur „Dreiländerfahrt“ des BMW Veteranen-Club vom 7. bis zum 9. August 2009 ein. 30 Teams folgten seiner Einladung. Von der BMW R 2 aus 1934 mit 200 ccm und 8 PS bis zum kräftigen BMW M 3 aus 1986 mit 200 PS waren beinahe alle BMW Modelle einmal vertreten.

Selfkant Fahrt

Im „Haus Wilms“ trafen wir uns am Freitagabend zum ersten gemütlichen Abend. Ein vorzügliches Buffet stärkte die Teilnehmer für die zu erwartenden langen Benzingespräche. Die Gruppe war von Anfang an fröhlich und vergnügt bei der Sache. Über Schrauben, Ventile und Öle unterhielten sich die Männer, während die Frauen sich über Natur, Hobby (der Männer) und über die einzelnen Factory Outletstores unterhielten. Kaum verwunderlich: der Abend wurde lang...

Am Samstagvormittag starteten die Teilnehmer einzeln zur etwa 138 Kilometer langen Ausfahrt. Nach drei Kilometern Fahrtstrecke, geprägt durch die kleinen ursprünglich geprägten Selfkant-Dörfer, erreichten wir die Niederlande. Wir durchfuhren Maisfelder mit mannshohen Pflanzen. Nur unterbrochen von schattigen Kastanienalleen oder Mischwäldern.
Kleine Dörfer passierten wir. Landestypisch ausgestattet mit „Drempels“ (Fahrbahnschwellen) erfreuten uns die Dörfer durch ihre Sauberkeit und fröhlich winkende Radfahrer. Gleichfalls im Bordbuch verankert war der Hinweis: „Achtung: Blitzer!“

Nach 34 Kilometern überquerten wir bei Massaik die Maas. Urplötzlich wurde aus dem dörflichem Umfeld eine mittlere Stadt. Massaik's Besonderheit: ständig Rot zeigende Ampelanlagen. Ausgestattet mit Rotlichtblitzern fungierten diese als Schreckgespenst eines jeden Fahrers.
In Massaik waren die Menschen ebenfalls fröhlich und aufgeschlossen uns Oldtimerleuten gegenüber.
Als Abwechslung zum Landstraßengeschlängel arbeitete der Friedel ein kurzes Stückchen Autobahn mit ein und sorgte so für einen kurzzeitigen Temporausch.

Die Niederlande hatten uns wieder. Das kleine Urmond war der Ort unserer Mittagsrast. Wohlbehalten und leicht hungrig erreichten alle Teilnehmer den Hotelparkplatz. Vorweg gab es frisch gepressten Orangensaft oder einen heißen Kaffee. Das Essen an sich war für uns Deutsche etwas ungewöhnlich. Zwei tolle Suppen, belegte Brötchen, krokettenähnliche Fleischröllchen und Kuchenstücke in DIN A5-Größe. Nun wie sagt man: „andere Länder, andere Sitten (bzw. Küche)“.

Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg. Wir bereisten nach Vorgabe von Friedel nur kleine und kleinste Straßen und asphaltierte Feldwege. Ebenfalls sehr angenehm und wichtig: das Wetter war uns holt. So hatten die Teilnehmer ihre sprichwörtliche Freude am Fahren.

Auf eine persönliche Anregung hin stoppten wir in Tüddern. Hier sollte es nach Friedels Aussage eines der besten Eiscremes in Deutschland geben. Klar, das muss überprüft werden. Für unschlagbare 70 Cent erhielten wir eine Kugel Eis von der Größe einer Halbliter-Familienpackung! Und es schmeckte tatsächlich vorzüglich.

Keine 20 Kilometer weiter sollte es Kaffee und Kuchen geben. Dem Friedel seine Garage lud dazu förmlich ein. Mit Tischen und Bänken, Girlanden und jede Menge Pokalen und Plaketten,allesamt in den BMW-typischen Farben weiß-blau gehalten.
Für Frau Geskes waren wir wohl etwas zu früh. Kein Thema für Friedel, es folgte wieder ein Tipp vom Veranstalter: „Das Dorf besitzt eine schöne Windmühle, schaut Euch die doch mal an.“ Tatsächlich, die Mühle war sehenswert, wenn auch leider am heutigen Tage verschlossen. Japan-typisch klickten die Kameras für das obligatorische Beweis-Foto, dann gingen wir wieder zum Grundstück der Geskes zurück.
Mittlerweile war Frau Geskes fertig mit ihren Vorbereitungen. Mit einem Glas Sekt in der Hand prosteten wir uns gegenseitig zu und verschwanden alsbald im Garten der Familie. Eine herrliche angelegte Gartenbahn erwartete uns Besucher. Hier vertreibt sich also das Kind im Manne die kostbare Freizeit.
Keineswegs hungrig, wir waren noch satt vom Eis schlecken, begaben wir uns dennoch in die Garage und setzten uns zum Kaffeekränzchen.

Nach etwa einer Stunde begaben wir uns wieder auf den Heimweg. Auf traumhaften Nebenstraßen fuhren die Teams dem Ziel entgegen.
Auf der Insel eines der vielen Kreisverkehre erwarteten uns schon ein paar BMW-Freunde. Mit Motorrad, Rahmen und Händlerschild waren sie hervorragend vorbereitet und machten uns durch ihr fröhliches Winken eine zusätzliche Freude. Einige Teilnehmer der Rallye durchfuhren als Dankeschön den Kreisverkehr mit einer zusätzlichen Ehrenrunde.

Effeld hatte uns gegen 17 Uhr wieder. Wir Motorradfahrer sattelten die Trailer, um startklar für die Heimreise am Sonntag zu sein. Geschwind ging es unmittelbar darauf auf die Zimmer. Einmal frisch gemacht und umgezogen trafen wir uns im Biergarten unseres Hotel's wieder. Bei sommerlichen Temperaturen tauschte man die Eindrücke des Tages aus. Sehr schnell vergingen die Stunden bis zum Abendessen.

„Schon wieder essen?!“ fragten einige Teilnehmer. Ja, hungrig und durstig sollte nach Friedel Geskes Planungen keiner ins Bett gehen müssen. So wurde leckeres Essen aufgetischt und Bier gereicht. Man könnte es bekanntlich auch schlechter treffen...

Am Sonntag früh kurz vor 10 Uhr trafen wir uns zur letzten Ausfahrt. Gemeinsam fuhren wir in das nahe Schierwaldenrath. Dort erwartete uns die mit Dampf betriebene „Selfkantbahn“. Auf 5,5 Kilometern zuckelte die brave kleine Bahn mit uns nach Gillrath und auch wieder zurück.
Damit war die wirklich schöne und hervorragend organisierte Rallye an ihrem Ziel angekommen.
Friedel Geskes bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und wünschte ihnen eine gute Heimreise.

Michael Przibilski



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